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Lernen  - Prüfung: motivieren, konzentrieren, präsentieren

Prüfungsangst und Lernblockaden überwinden...

1. Der Klausurtermin findet nächste Woche statt. „Noch soviel Zeit“, denkt man und wendet sich wieder vermeintlich wichtigeren Dingen zu. Die Tage verstreichen, die Klausur naht. Endlich hat man sich aufgerafft und lernt. Immerhin. Schon längst hätte man mit dem Lernen anfangen müssen. Das weiß man nur zu gut. Die Konzentration fällt schwer, und die Gedanken schweifen ab. Dafür ist jetzt ein mulmiges Gefühl im Anmarsch: das schlechte Gewissen. Es zieht hoch bis in den Kopf und breitet sich dort immer mehr aus. Wegen Verstopfungsgefahr schließt das Gehirn spontan alle Zugänge. Keine Chance mehr für den Lernstoff. Er kommt gar nicht erst dort an, wohin er muss.

2. Das Referat soll morgen gehalten werden. Man hat in den Tagen zuvor intensiv daran gearbeitet. Das Script ist so gut wie fertig, obenauf liegt das wichtigste Blatt mit der Stichpunktsammlung. Aber beim geringsten Gedanken an den morgigen Tag wird es unruhig im Magen, das Blut pulsiert in den Ohren und die Knie werden weich. An morgen ist heute schon nicht mehr zu denken.

3. Man steht vor den Zuhörern, die einen erwartungsvoll ansehen, und spricht die ersten Einleitungsworte, die sicherheitshalber notiert sind. Ein wenig aufgeregt darf man hier sein, alles ist noch im grünen Bereich. Gut geplant ist eben halb gelungen. Und plötzlich weiß man nicht mehr, was man sagen wollte. Gedankensalat im Gehirn - und dann gähnende Leere. Blackout! Das Brett vor dem Kopf ist deutlich zu spüren, alle Gedanken sind vernagelt. Am liebsten wäre man jetzt unsichtbar.

Drei Situationen, die man wahrscheinlich so oder ähnlich schon einmal erlebt hat. Ausgerechnet in einem entscheidenden Augenblick setzt das Gehirn einfach aus. Die Erklärung dafür ist nahe liegend. Das Gehirn arbeitet am besten im mittleren Bereich zwischen Unter- und Überforderung, wenn es weder zu gleichgültig noch zu konzentriert ist. Anspannung erzeugt Stress, und bei Überlastung funktioniert die Informationsübertragung nicht mehr reibungslos. Versagensängste, Selbstzweifel und negative Gedanken setzen zusätzlich unter Druck: „Ich falle bestimmt durch die Prüfung. Ich kann das nicht. Ich blamiere mich jetzt wieder nur.“ Ein Blackout droht. Er ist eine Art Selbstschutz des Gehirns: die Sicherungen springen heraus, bevor es zu Überspannungsschäden kommt.

So können Sie leichter...

  • Lernstörungen bewältigen
  • sich von Auftrittsangst und Lampenfieber befreien
  • Prüfungsangst abbauen: Klausur, Klassenarbeit, Test, mündliche Prüfung, Examen etc.
  • Prüfungsvorbereitungen optimieren
  • einen Vortrag, eine Rede, ein Referat ruhig halten und sicher präsentieren
  • ein Vorstellungsgespräch führen
  • ich intensiv konzentrieren
  • das Zeitmanagement einhalten
  • das Stressmanagement kontrollieren
  • sich selbst motivieren (intrinsische Motivation)
  • Kreativität entwickeln
  • effektive Leistungssteigerung und Lernerfolg erreichen
  • insgesamt gelassener und ruhiger sein

Machen Sie einen Selbsttest zu Ihrer Prüfungsangst. Welche Situationen vor und während einer Prüfung sind für Sie noch angenehm? Welche Stressauslöser gibt es?

Literaturempfehlung:

  • von Kanitz, Anja: Gesprächstechniken: Haufe Lexware, Planegg/München 2009
  • Metzig, Werner und Schuster, Martin: Prüfungsangst und Lampenfieber. Bewertungssituationen vorbereiten und meistern. Springer, Berlin/Heidelberg 2009

Wenn wir alles täten, wozu wir imstande sind,
würden wir uns wahrscheinlich in Erstaunen versetzen.

Thomas Alva Edison

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